Der Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer

Deutliche Kritik an Bahr

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Offene und deutliche Kritik an Bahr

26.01.2012

Der Vizechef des Bundesverbands Pflegemanagement Ludger Risse hat Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vorgeworfen, die Pflegebranche mit ihren Problemen und Herausforderungen zu vernachlässigen und die Bedeutung der Berufsgruppe für die Gesundheitswirtschaft insgesamt zu verkennen. In einem Offenen Brief zeigte sich Risse enttäuscht darüber, dass Bahr in einer Rede zum Thema Vernetzte Gesundheit vor einigen Tagen lediglich auf die Rolle der Ärzte eingegangen war und insbesondere mit keinem Satz „irgendeine Position zur Verbesserung der Situation der Pflege in unserem Land“ vertreten hatte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 17:13 Uhr
 

Pflegequalität durch Selbstbestimmung

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Köln, im Mai 2011 - Streiten sich zum Thema Pflegekammer seit Jahren die Verantwortlichen,
so muss doch festgestellt werden, dass den deutschen Pflegekräften schon seit Jahrzehnten
Mitsprache, Kompetenz und sogar Selbstbestimmung verwehrt wird.
mehr:   http://www.komba.de/uploads/media/komba-Positionspapier_Pflegequalitaet_durch_Selbstbestimmung_Info_03-2011.pdf

 

 

Herzlich willkommen auf unseren Seiten!

Seit über 80 Jahren registrieren sich Pflegeberufe in Großbritannien. In Deutschland gibt es erstmals seit 2003 eine freiwillige Registrierung. Die Registrierung ist ein erster und wichtiger Schritt zu einer Pflegekammer. Die Forderung nach Errichtung einer Pflegekammer ist nicht neu; bereits 1903 wurde eine Berufsorganisation für Krankenpflegerinnen Deutschlands gefordert.

Die aktuellen und rasanten Strukturveränderungen im Gesundheitswesen verleihen der Dimension der Sicherung der pflegerischen Versorgung für die Gesellschaft eine weiter zunehmende Dringlichkeit. Im internationalen Vergleich ist festzustellen, dass die Pflege in Deutschland eine Schlusslichtposition einnimmt und der europäischen Entwicklung hinterherläuft. In vielen europäischen Staaten gibt es bereits Pflegekammern schon seit Jahren.

Eine Kammer würde viele zukunftsweisende Aufgaben übernehmen. Im Rahmen der demographischen Entwicklung müssen Konzepte erstellt werden, wer, wie und wen pflegen, betreuen und versorgen soll. Anhand valider Zahlen über Berufsangehörige und deren Struktur, wäre eine vernünftige Ressourcenplanung für die Pflege in der Zukunft möglich. Es könnte z. B. verdeutlicht werden, dass der ständige Abbau von Ausbildungsplätzen heute, zur katastrophalen Unterversorgung der Menschen von morgen führt.

Eine Pflegekammer hat viele Vorteile, z. B. jede und jeder Berufsangehörige wäre registriert, unterläge der Sicherheit gleicher Qualitätsstandards und hätte eine offizielle Zulassung professionelle Pflege auszuüben. Das wiederum bringt Sicherheit und Qualitätssicherung für die Bevölkerung. Patienten und Angehörige können sicher sein, dass sie von Menschen betreut werden, die sich einer kontinuierlichen Weiterbildung und einer Berufsethik verpflichtet haben.

Zum Wohle aller Menschen ist eine Pflegekammer Hamburg unbedingt notwendig.

 

Pflegekammer und der Bundesgesundheitsminister

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Bundesgesundheitsminister Rösler und die Pflegekammer!

Bundesgesundheitsminsiter Roesler(Berlin) In seinem Interview mit der Ärztezeitung vom 31.08.2010 bekräftigte Bundesgesundheitsminister Rösler die Notwendigkeit, dass der Pflegeberuf attraktiver werden müßte. Er strebe dabei eine Entlastung der Pflege von Bürokratie und pflegefremden Tätigkeiten an. Auch eine bessere Bezahlung sei in die Überlegungen mit eingebunden. Wobei die bessere Entlohnung aus seiner Sicht, die Aufgabe der Arbeitgeber sei, um in ihre Zukunft zu investieren.

Auf die Frage nach einer Pflegekammer und seiner Position zu diesem Thema, wich Herr Rösler aber aus und verwies darauf, dass dieses Sache der Bundesländer wäre und er hier keine "atmosphärischen Störungen" in dieser Diskussion erzeugen wolle. Der Verweis auf die landespolitischen Zuständigkeiten war dann auch schon alles, was Herr Rösler zu diesem Thema zu sagen hatte.

Das Interview finden sie hier: Interview Bundesgesundheitsminister Rösler in der Ärztezeitung vom 31.08.2010

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. September 2010 um 19:46 Uhr
 

Aerzte und Kassen dürfen nicht über die Pflege hinweg entscheiden

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(Hamburg) Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes, hat in seinem Interview mit der Ärztezeitung noch einmal die Notwendigkeit einer Pflegekammer in Deutschland hervorgehoben. Er betonte, dass es unabläßlich sei, eine solche einzurichten, wenn die Pflege auf politischer und berufspolitischer Ebene zukünftig ausreichend vertreten sein soll.

Die rechtliche Grundlage ist durch das Gutachten von Prof. Igl in ausreichendem Maße geprüft und sei keine Argumentationsgrundlage für Kammergegner mehr. Um zukünftig in alle Prozesse eingebunden zu werden, die die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen betrifft, müsse die Politik sich jetzt bewegen. Erste Gespräche von seiten des Deutschen Pflegeverbandes wurden bereits geführt.

Lesen sie das ganze Interview unter:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/614627/interview-aerzte-kassen-duerfen-nicht-laenger-unsere-koepfe-hinweg-entscheiden.html?sh=2&h=1808762113

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. August 2010 um 04:21 Uhr
 


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Die Fördervereine zur Errichtung einer Pflegekammer sind bundesweit agierende Vereine, die es sich zur Aufgabe gesetzt haben, eine Pflegekammer in dem jeweiligen Bundesland umzusetzen. Dazu arbeiten sie überwiegend mit den jeweiligen Landespflegeräten zusammen, um dieses Ziel zu erreichen.

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